IP-Kamera, IP-Cam, Netzwerkkamera, Überwachungskamera, Webcam, Livecam, Panocam oder 360°-Cam? Kurz gesagt sind trotz der vielen unterschiedlicher Bezeichungen nur 2 Arten von Kameras erhältlich. Stellen Sie sicher, dass Sie die richtige Kamera für Ihr Projekt haben. Die Anschaffungskosten sowohl für IP-Kameras als auch für Webcams werden immer niedriger, während die allgemeinen Qualitätsstandards und Auflösungen stetig steigen.

Aber was ist der Unterschied zwischen diesen beiden Arten von Kameras mit der gleichen Funktion aber verschiedenen Bezeichnung?

Was ist eine Webcam?

„Unter einer Webcam oder Webkamera versteht man“ laut der Wikipedia: „eine Kamera, die in kurzen Intervallen Bilder, meist außerhalb von Gebäuden, aufnimmt, welche dann über eine Website öffentlich abrufbar sind.“ Weiter heißt es: „Außerdem wird so eine einfache Kamera bezeichnet, die Videobilder einer Person für einen Videochat oder Bildtelefonie überträgt.“ Es gibt jedoch eine Reihe von Möglichkeiten, wie Sie eine Webcam einrichten können, und die beiden häufigsten Möglichkeiten sind eine Webcam oder eine IP-Kamera.

Webcams kommen bei Skype, Videokonferenzen oder Gaming zum Einsatz. Sie sind oft für soziale Aktivitäten gedacht. Webcams sind in Laptops und Tablets integriert oder können per USB-Kabel angeschlossen werden.

Wie eine Webcam mit dem Internet verbunden wird

Eine USB-Webcam ist eine Kamera, die direkt mit einem Computer verbunden wird. Falls nicht bereits eingebaut wird das Gerät in der Regel durch einen USB-Anschluss angeschlossen. Das Video wird in den Computer eingespeist, wo eine Softwareanwendung Möglichkeiten gibt, das Video anzusehen und ins Internet zu übertragen.

Per Software können Bilder in einem bestimmten Zeitintervall per FTP (File Transfer Protocol) auf einen Server hochgeladen, oder sie kann über einen Webcam-Provider (Videohoster) so eingestellt werden, dass ein Live-Stream zur Anzeige auf einem entfernten Rechner oder wiederum auf einer Website bereitgestellt wird.

Wenn FTP verwendet wird, ist das Bild auf der Website ein statisches Bild, das regelmäßig in Intervallen von Minute zu Minute, Stunde zu Stunde oder sogar länger aktualisiert wird. Dies ist sehr einfach einzurichten, aber die Bildverzögerung bedeutet, dass sie nicht annähernd so interessant zu beobachten sind wie ein Live-Stream. Eine Interaktion im Social Media ist bei diesen Standbild-Kameras nicht möglich.

Auf die Möglichkeiten mit Motion JPEG (MJPEG) gehen wir in diesem Artikel nicht näher ein. Dieser Standard ist vollständig überholt und sollte darum nicht mehr verwendet werden. Die Datenmengen und Qualität der Übertragung sind für den Einsatz im Onlinemarketing nicht geeignet.

USB-Webcam-Software kann auch verwendet werden, um einen Live-Stream direkt vom Computer auf Ihre Website zu übertragen oder sogar in einen Streaming-Dienst, wie livespotting.com, einzuspeisen, damit eine große Anzahl von Besuchern Ihrer Website den Videostream zur gleichen Zeit sehen kann.

USB-Webcams können vom kleinen internen Typ, den Sie normalerweise für Webkonferenzen und den persönlichen Gebrauch etc. sehen, bis hin zu professionellen, wetterfesten Webcams für den Außenbereich reichen.

Der Nachteil aller USB-Webkameras ist, dass am Standort der Kamera ein Rechner eingeschaltet sein muss, damit die Bilder oder das Videomaterial an eine Website gesendet werden können.

IP-Cams sind Netzwerkkameras

Auf der anderen Seite sind IP-Kameras oder Netzwerkkameras. IP-Cams sind ständig mit dem Internet verbunden. Sie werden typischerweise für Überwachungszwecke in der Personen- oder Objektüberwachung verwendet. Da die Kosten für hochwertige Kameras stark gesunken sind, werden IP-Cams nicht mehr ausschließlich zur Überwachung verwendet. Viele Menschen und Firmen nutzen die Kameras für die Präsentation von Standorten und für Videomarketingzwecke auf professionellen Webseiten.

IP-Kameras benötigen im Gegensatz zu Webcams keinen lokalen Rechner, um zu funktionieren. Eine Verbindung zum Internet reicht für den Einsatz bereits aus.

Abb. Erste Netzwerkkamera der Welt von der schwedischen Firma AXIS Communications.

Einige weitere Unterscheidungsmerkmale

  • IP-Cams haben in der Regel eine bessere Optik, Auflösung und Bildfrequenz
  • IP-Livecams können von mehreren Anwendern gemeinsam genutzt werden, und mehrere IP-Cams können von einer einzigen Konsole/einem einzigen Display aus überwacht werden
  • Drahtlose IP-Kameras können überall dort platziert werden, wo es eine Steckdose gibt (wenn keine Steckdose verfügbar ist, gibt es andere Optionen - siehe unten)
  • IP-Kameras nutzen oft drahtlose Verbindungen, Zwei-Wege-Audio und Stromversorgung über Power Over Ethernet (PoE), wodurch diese Kameras überall dort platziert werden können, wo ein Netzwerk-Kabel verläuft - was bedeutet, dass keine Steckdose notwendig ist.
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Vor 15 Jahren waren IP-Kameras komplexer und erforderten technisches Wissen. Es mussten Ports geöffnet, statische IP-Adressen zugewiesen und eine Reihe von Konfigurationsschritten durchgeführt werden, damit die Geräte für die Fernüberwachung ordnungsgemäß funktioniert haben. Heutzutage ist es viel einfacher geworden IP-Kameras zu konfigurieren. Dank raffinierter neuer Software- und Hardware-Verbesserungen lassen sich IP-Kameras genauso einfach einrichten und verwenden wie Webcams.

Wie eine IP-Webcam mit dem Internet verbunden wird

Eine IP-Kamera wird direkt an ein Netzwerk, Breitaband-Router oder Modem angeschlossen. Es wird kein Computer für die Verbindung ins Internet benötigt, da die gesamte dafür benötigte Elektronik integriert ist. Dies macht diese Kameras sehr zuverlässig, da kein PC benötigt wird, sondern nur ein eigenes, eingebettetes Programm, das normalerweise auf Linux basiert. Ohne Zusatzrechner ist der Betrieb kostengünstiger und weniger störungsanfällig als der dauerhafte Betrieb einer USB-Webcam.

Eine IP-Webkamera kann auf herkömmliche Weise über ein CAT-Kabel mit Ihrem Router verbunden werden, einige Modelle verfügen auch über eine drahtlose Verbindung.

IP-Webcams werden in der Regel verwendet, um einen Live-Stream direkt auf einer Webseite bereitzustellen, anstatt einen statischen Upload in regelmäßigen Intervallen. Das macht sie viel interessanter zu beobachten und damit auch interessanter für professionelles Marketing auf Webseiten.

IP-Kameras können bestens für Sicherheitsanwendungen verwendet werden und mit einer Überwachungssoftware kontrolliert werden. Die Funktionen sind schier endlos. Sie können so programmiert werden, dass Sie per E-Mail benachrichtigt werden, wenn eine Bewegung erkannt wird, und statische Bilder des Alarms per FTP in einem Ordner mit Datums- und Zeitstempel auf Ihrer Website speichern. Sicherheitsfunktionen spielen für Live-Streaming keine Rolle.

Software für Live-Streaming

Das Livespotting Control Center wurden speziell für Live-Streaming entwickelt, um eine einfache Einbettung der Live-Streams von Netzwerkkameras direkt in Webseiten zu ermöglichen. Alle Live-Stream spezifischen Funktionen, wie Multi-Streaming oder Lauftext anlegen, werden über die Benutzeroberfläche kontrolliert.

Der Unterschied zwischen IP-Cam und Webcam

IP-Cams sind für Videoüberwachung entwickelt

und eigentlich für robuste, ferngesteuerte Außenanwendungen im Überwachungsbereich gedacht. Als flexible Anwendung eignen sich diese Netzwerkkameras als Videoquelle für professionelles Live-Streaming und Videomarketing. Eine direkte Stromversorgung und leistungsfähige interne Software ermöglichen einen flexiblen Betrieb ohne Computer.

Webcams sind bereits eingebaut oder werden extern mit USB angeschlossen.

Sie ist für Social Media, Skype, Videokonferenzen und ähnliches gedacht — was nicht heißen soll, das IP-Cams dies nicht auch leisten können — die Fähigkeiten von Webcams und ihre Leistung sind eher für den gelegentlichen Einsatz im Innenbereich entwickelt. Webcams schalten sich aus, wenn der Computer ausgeschaltet ist.

Wir empfehlen für professionelles Onlinemarketing Netzwerkkameras als Videoquelle zu verwenden.


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